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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Sonntag 11. April 2010, 11:19 
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Hat jemand den Belag getestet.
Gruß lexa

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Montag 12. April 2010, 16:47 
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Kurztest Sword Scylla rot ox auf Yinhe T11!
Beschreibung:Die Noppen sind sehr lang und biegsam.Sie knicken leicht,was durch das extrem dünne Untergummi begünstigt wird.Die Noppenköpfe sind glatt(eben)und leicht griffig!!!Vom Gewicht die bestimmt zur Zeit leichteste ox Noppe.Optisch ähnelt er ein wenig dem Palio + Bomb Talent,ist aber einen Tick schneller!
Aufschlagannahme am Tisch ist völlig unproblematisch,die Noppen nehmen kaum Schnitt an.Block auf Topspin scheint die Paradedisziplin zu sein.Es kann,wie mit Palio per offenem Schlägerblatt geblockt,nur bei Mördertops muss der Winkel etwas korrigiert werden.Das etwas mehr an Tempo merkt man hier nicht,ist aber sehr positv bei Druckschupf und schnellen Schiebebällen!Bei Abwehrschlägen aus der Distanz wird wenig Unterschnitt produziert.Dafür scheint der Scylla nicht gemacht!Die Kontrolle ist bei allen Schlägen vorne oder hinten sehr gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 12:44 
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Hi,

gib es schon weitere Erkenntnisse zu dieser Noppe.

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Dienstag 18. Mai 2010, 13:25 
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Mich würde ein Vergleich zum Pogo interessieren. Welche Noppe ist kontrollierter am Tisch und welche hat mehr Schnittumkehr?
mfg

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Alle Macht den Noppen!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. November 2010, 08:41 
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... und hoch mit dem Fred

Der Belag scheint bis jetzt nicht so der Renner zu sein. Werde ihn am Donnerstag mal testen. Ich hab so ca. 1.5 mm Durchmesser und ca. 1.7 mm Höhe der Noppen gemessen. Da ist doch deutlich lang und vergleichbar mit Neptune, Curl P1-R, C&F III oder Surprise. Das Untergummis ist sehr dünn und mit dem 0,5 mm Schwamm ist das ein echtes Leichtgewicht. Die Noppenköpfe sind eben, dürften jedoch eher griffiger Natur sein. Von den vergleichbaren Belägen ist hat der Scylla die wenig elastischsten Noppenhälse. Normalerweise ist das ein Hinweis auf gute Offensivqualitäten am Tisch. Die Griffigkeit liegt im mittleren Bereich, was auf keinen hohen Störeffekt hinweist und auf eine gewisse Allroundfähigkeit hinweist. Ich erwarte auf jeden Fall gute Angriffsoptionen. Persönlich bin ich auf die SU in der langen Abwehr gespannt, da Aspect Ratio klar über 1 liegt.

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Cheers, Martin

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. November 2010, 10:23 
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Eine Sache liegst du richtig.:) Der Vorteil von Scylla liegt bei Offensiv.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. November 2010, 10:27 
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Registriert: Freitag 29. Mai 2009, 10:39
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@martinspin:

Bezüglich der Angriffsoptionen bin ich anderer Meinung. Wahrscheinlich haben wir unterschiedliche Vorstellungen von "Angriff". Für mich ist es die Möglichkeit Noppentopspins zu spielen und NI-artig zu kontern/Blocken.
Obige Schläge kann ich persönlich wesentlich besser mit sehr weichen, griffigen Noppen durchführen. Das Schlaggefühl ist zwar schwammiger aber der Ball gräbt sich viel mehr in Noppen und Schwamm ein und kann so deutlich mehr Rotation aufnehmen. Und je mehr Spin im Ball ist, desto besser/NI-artiger die Flugkurve.
Bei harten, unflexiblen Noppen kann der Spin nur mit den Köpfen erzeugt werden was in deutlich weniger Spin resultiert und damit eine zu gerade Flugkurve hat um effektiv damit anzugreifen (nach meiner definition des Angriff)

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. November 2010, 11:31 
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Mathduck hat geschrieben:
@martinspin:

Bezüglich der Angriffsoptionen bin ich anderer Meinung. Wahrscheinlich haben wir unterschiedliche Vorstellungen von "Angriff". Für mich ist es die Möglichkeit Noppentopspins zu spielen und NI-artig zu kontern/Blocken.
Obige Schläge kann ich persönlich wesentlich besser mit sehr weichen, griffigen Noppen durchführen. Das Schlaggefühl ist zwar schwammiger aber der Ball gräbt sich viel mehr in Noppen und Schwamm ein und kann so deutlich mehr Rotation aufnehmen. Und je mehr Spin im Ball ist, desto besser/NI-artiger die Flugkurve.
Bei harten, unflexiblen Noppen kann der Spin nur mit den Köpfen erzeugt werden was in deutlich weniger Spin resultiert und damit eine zu gerade Flugkurve hat um effektiv damit anzugreifen (nach meiner definition des Angriff)


Hab in der letzten Monaten eigentlich nur eher elastische Noppen gespielt. Dabei hab ich bemerkt, dass mir einfach zu wenig Druck in den Angriffsbällen vorhanden ist. Gestern hab ich z.B. Lion Claw getestet, der ziemlich unelastische Noppen hat. Ich konnte super damit angreifen und sehr gut blocken. Dass die Griffigkeit einer LN das eigene Erzeugen von Rotation und damit eine mehr gebogene Flugkurve unterstützt, kann ich unterschreiben. Ich spiele die Noppen momentan auf einem alten Hornet, was ich als ALL+ einstufe. Als ich die weicheren Noppen noch auf Yinhe-Hölzer der T-Serie gespielt hab, ging der Angriff und der Block deutlich einfacher. Selbst bei einem Offensivholz fehlt mir die Direktheit bzw. die Linearität des Angriffs mit weichen LN. Eigentlich spreche ich bei meinen Ausführungen fast nur vom Endschlag mit der LN. Konterduelle interessieren mich nicht unbedingt. Sicher zu blocken und Rückschläge der Gegner mit wenig Qualität hart angreifen find ich gut. Wenn das nicht klappt, versuch abzuwehren. Für mich ganz wichtig ist der Servicereturn, das z.B. mit dem Lion Claw gut und sehr gefährlich geht. Ich spiele z.Z keine Noppentops und flipe oder ziehe über Tisch leicht an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Donnerstag 4. November 2010, 23:17 
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Hallo Leute

Hab heute das erste Mal den Scylla getestet. Was ich auf Grund der physikalischen Beschaffenheit erwartet habe, ist zu 80% auch eingetroffen.

Lange Abwehr
Weil das doch eine ziemlich lange Noppe ist, die ungriffig ausgelegt ist, ging das mit der langen Abwehr sehr gut. Die Bälle hatten viel US gegen Topspin. Für mich ist der Neptune die absolute Referenz in Sachen SU und der Scylla kommt ihm schon recht nahe. Die Bälle kommen z.T. sehr flach und schnell und das bei einer guten Kontrolle. Hier würde ich den Belag mit dem Curl P1-R vergleichen, wo der Abwehrball nach Möglichkeit nicht zu spät gespielt werden sollte. So in der Gegend um den höchsten Punkt ist imho ideal für den Belag. Es macht auch nix, wenn der Ball mal etwas später getroffen wird, weil immer noch ziemlich viel US drin ist. Die Flugkurve ist jedoch deutlicher gebogen und der Ball langsamer. Gefährlicher sind klar die eher frühen Abwehrbälle, die auch mit ganz ekligen Winkeln gespielt werden können. Mit noch deutlicherem Handgelenkeinsatz kann nicht mehr SU erzeugt werden und es reicht eigentlich die starke Beschleunigung aus dem U-Arm. Schnittvariationen sind wohl nicht die Stärke des Belags und auch die gebogenen Bälle sind nicht all zu gefährlich. Die Kontrolle bezüglich der Länge muss bei diesem Belag erabeitet werden. Seitliche Platzierung sind jedoch sehr effizient, weil jeglicher Seitenschnitt des Gegners mitgenommen werden kann.

Blockspiel
Der klassiche NI-Block auf diese LN übertragen funzt nicht wirklich. Ich war ständig gezwungen, die Schlägerneigung an Tempo und Spin der gegnerischen Bälle anzupassen. Das macht mit einer LN nicht wirklich Spass. Grundätzlich ist es allgmein schwierig mit dem Belag, die Bälle kontrolliert früh zu spielen. Für ein klassisches LN-Blockspiel ist die Noppe imho nicht geeignet.

Konter und Schuss
Ab jetzt geht es einen Schritt zurück und man spielt nicht mehr ganz so tischnahe. Der Ball wird so ca. im höchsten Punkt gepielt. Das ist wohl das absolute Highlight des Belags. Angriffsbälle brauchen nicht geblockt zu werden, weil das unkontrolliert ist. Sie können direkt angegriffen werden und das auf eine sehr gefährliche Art und Weise. Diese Bälle haben sehr starken Störeffekt und tauchen rasch nach unten. Harte Endschläge sind bis zu einem gewissen Tempo extem gefährlich und trotzdem ist es ratsam, sich nicht auf RH-Duelle mit NI-Spielern einzulassen. Die Gefahr geht viel mehr von den Störeffekten bei variablen Tempi der Konterbälle aus. Es braucht also etwas Geduld bis zum Endschlag mit der LN, der dann wirklich tödlich ist. Für Leute, die von NI her kommen und gerne Konter und Schuss gespielt haben, ist das wahrscheinlich die Traumnoppe überhaupt.

Schupfspiel
Hier gibt es kaum was Besonderes zu berichten. Sowohl das Schneiden und auch das Drücken sind nicht besonders gefährlich, da die Bälle ingesamt doch eher NI-ähnlich daher kommen. Natürlich werden mache Angreifer die Bälle zu lange spielen, was ich jedoch nicht sonderlich effizient finde. Wenn die nämlich merken, dass ein trockner Schuss die beste Lösung gegen Schupfbälle ist, sieht man sehr alt aus.

Servicereturn
Da das Schupfen imho zu wenig gefährlich ist, muss ich wie beim Neptune darauf achten, jeglicher AS des Gegners besser sofort anzugreiffen. Wichtig ist, dass das nicht zu früh (aufsteigende Flugkurve) geschieht. Im höchsten Punkt kann eigentlich jeder Ball angegriffen werden und das mit einer hohen Sicherheit und auch Gefährlichkeit. Ebenso gefährlich sind halblange Returns, was wegen der erschwerten Längenkontrolle gar nicht mal so einfach ist.

Fazit
Die beiden Highlight des Belags (Abwehr und Konter) kataputlieren den Belag für mich persönlich in eine deutlich höhere Liga als der Neptune. Der Belag ist ähnlich schwierig zu meistern, man wird jedoch mit unglaublich ekligen und effizienten Bällen belohnt. Der Belag spielt sich relativ harmlos oder unkonrolliert bei tischnahen Schlägen. Dafür ist er sehr stark, wenn der Ball auf dem höchsten Punkt gespielt wird. Der Belag erfüllt die meisten meiner Forderungen an eine LN: Schnittumkehr in der langen Abwehr, Störeffekte beim Flipen und Kontern und druckvolles Spiel nach vorne.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. November 2010, 01:32 
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Nachtrag

Ich mag es eigentlich nicht besonders, einen zweiten Eindruck zu schildern. Der erste Eindruck hat sich meist bestätigt. Hatte heute ein Meisterschaftsspiel. Die Gegner waren nicht so stark und doch finde ich gerade diese Art von Gegner für mich eine echte Herausforderung. Meist lümmeln die die Bälle so eigenartig tot über das Netz und da ist es dann oft schwierig mit der LN druckvoll zu spielen. Zu Beginn war ich etwas unsicher im Angriff. Die Sicherheit hat von Spiel zu Spiel (In der Schweiz spielt man drei Einzeln und ev. noch ein Doppel) zugenommen. Da ich gegen schwächere Gegner meist konsequent angreife, hab ich das auch meist mit Bällen in meine RH getan. Trotzdem hab ich auch gegen einen älteren Defensivspieler auch ein paar Mal geschupft. Der Schupfduelle hab ich meist gewonnen, weiss der Geier warum. Die Bälle kommen ziemlich flach und halblang, was für einen Defensivspieler, der eher etwas hinter dem Tisch agiert, gar nicht mal so einfach zu handeln ist. Ein anderer Gegner hat gar nicht gemerkt, dass ich eine LN spiele!!! Das hat wohl damit zu tun, dass ich überwiegend geflipt, gekontert und geblockt hab. Der Scylla macht hier eher den Eindruck einer KN und doch ist die Flugbahn ziemlich anderst. Die meisten Bälle von ihm gingen hinten ins Aus. Beim dritten Spiel konnte ich dann endlich voll mit der LN angreifen und das hat sehr gut gepasst. Gegen den Abwehrer mit viel US waren hohe US-Bälle eher mit Risiko anzugreifen. Man sollte hier nicht volle Pulle losschiessen, sondern eher etwas dosiert angreifen. Wenn die Bälle zu früh gespielt werden, besteht die Gefahr, dass diese im Netz landen. Der Scylla bleibt ein ganz heisser Kanditat für ein Allroundspiel mit Betonung der Offensive. Testen werde ich noch in den nächsten Wochen nochmals ein paar ähnlich Beläge für das betreffende Spielsystem:

TT Master Selection
Japtec DL-01
TT Master Fireproof
CTT Pogo
XuShaoFa 989

Der DL-01 tönt schon sehr interessant: Hart, ungriffig und lange Noppen. Der CTT Pogo könnte ev. etwas zu weich sein und eher kontrolliert. XuShaoFa 989 und Fireproof sind schon sehr ähnlich Beläge. Der Selection ist sehr hart, wird jedoch in der Halbdistanz sicherer und gefährlicher zu spielen sein. Mal schauen. Berücksichtigung der Aspect Ratio, der Griffigkeiten und der Elastizität sind wohl die drei wichtigesten Parameter für das Finden einer geeigneten Noppen. Es kommt auf jeden Fall immer besser und viel mehr wie der Scylla dürfte wohl nicht mehr möglich sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. November 2010, 17:14 
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dein bericht zum scylla ist sehr interessant. eigentlich ist der neptune schon ziemlich das was ich als noppe brauche, gute abwehr und viel ekelfaktor am tisch, damit ich meine vorhand gut ins spiel bringen kann. was mich aber immer gestört hat, war, daß der neptune bei offensivschlägen (bei mir eher konter, flippen und noppentop kann ich nicht wirklich) so unheimlich risikoreich zu spielen ist. außerdem finde ich die produktionsschwankungen ziemlich schlimm.

hat der scylla gegenüber dem neptune überhaupt irgendwelche nachteile? etwas weniger SU in der abwehr könnte ich verkraften, wenn die kontrolle beim konter dafür soviel besser ist.
würdest du sagen, der belag spielt sich technisch ähnlich wie der neptune oder muss man das noppenspiel mal wieder neu erlernen *g*?

edit: die fragen beziehen sich auf die schwammversion, weil ich dem neptune in 1,0 spiele und ox für mich gar nicht in frage kommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. November 2010, 17:48 
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Sandmännchen hat geschrieben:
dein bericht zum scylla ist sehr interessant. eigentlich ist der neptune schon ziemlich das was ich als noppe brauche, gute abwehr und viel ekelfaktor am tisch, damit ich meine vorhand gut ins spiel bringen kann. was mich aber immer gestört hat, war, daß der neptune bei offensivschlägen (bei mir eher konter, flippen und noppentop kann ich nicht wirklich) so unheimlich risikoreich zu spielen ist. außerdem finde ich die produktionsschwankungen ziemlich schlimm.

hat der scylla gegenüber dem neptune überhaupt irgendwelche nachteile? etwas weniger SU in der abwehr könnte ich verkraften, wenn die kontrolle beim konter dafür soviel besser ist.
würdest du sagen, der belag spielt sich technisch ähnlich wie der neptune oder muss man das noppenspiel mal wieder neu erlernen *g*?

edit: die fragen beziehen sich auf die schwammversion, weil ich dem neptune in 1,0 spiele und ox für mich gar nicht in frage kommt.



Ich spiele immer mit eher dünnem Schwamm. Neptune macht mehr Schnittumkehr. Der Unterschied ist nicht riesig. Konter geht klar besser. Flip ist etwa ähnlich, wobei der Scylla mehr Druck entwickeln kann. Block ist nicht die Stärke des Scylla, wobei das mit ein wenig Übung auch klar besser geht wie mit dem Neptune. Das einzige was mir am Neptune fehlt, sind härtere Noppen für mehr Kontrolle im Angriff. Die schwarzen Neptune dürften wohl etwas härter sein, da ich jedoch schwarz immer auf der VH habe, kommt für mich nur eine Roter auf der RH in Frage. Schupfen geht auch besser mit dem Scylla. Der Neptune hat wohl mehr Störeffekt am Tisch und doch werden die Bälle des Scylla auch häufig falsch eingeschätzt. Der Neptune als Noppe für die lange Abwehr mit gelegentlichen Störattacken finde ich unübertroffen. Muss wohl in einer Liga gespielt werden, wo die Leute auch wirklich angreifen und nicht bloss Bälle rüberschieben. Spielen tun sich die Beläge eher ähnlich, denn ich hatte gar keine Umstellungsprobleme.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Dienstag 16. November 2010, 00:45 
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Hab noch einen kleinen Nachtrag zum Scylla:

Ich bleib dabei, über dem Tisch ist der optimalste Schlag der Aktivblock. Hinter dem Tisch hab ich den Topspin entdeckt, der für einige Bälle sehr wichtig ist. Wenn die nämlich kürzer und mit weniger Tempo daher kommen, ist es kontrollierter mit Topspin zu spielen, was sehr gut geht. Der Übergang zwischen Konter zum Topspin ist fliessend möglich und je nach Ball ist der härtere Konter besser oder der weichere Noppentopspin. Insgesamt machen die Bälle hinter dem Tisch den gefährlicheren Eindruck, da im Fall vom Konter mehr Tempo möglich ist und im Fall vom Noppentopspin mehr Rotation. Alles in allem finde ich die Noppe doch eher für ein Spiel ca. 1m hinter dem Tisch geeignet als am Tisch. Der Block ist jedoch eine gute Alternative zu Konter und Topspin.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Dezember 2010, 02:22 
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Roter Scylla mit 0.5 mm Schwamm

Nach der Anfangseuphorie zum Scylla kommt jetzt der eher nüchterne Test an der Ballmaschine. Ich hab den Scylla in der Zwischenzeit wieder aufgegeben, weil ich gegen bessere Gegner doch Kontrollprobleme hatte und der Belag nicht so gefährlich war, wie zuerst angenommen.


Kurztest an der Ballmaschine
Hab den Roten mit 0.5 mm Schwamm gespielt.

Eignung für tischnahes Störspiel (84)
US-Block, Stoppball (83): Bei ganz leichter SU und doch eher hoher Flugkurve finde ich den Belag nicht besonders gefährlich. Die Kontrolle ist nicht sonderlich hoch und der Schlag insgesamt der Schwierigste mit diesem Belag.
Druckschupf und Schupfblock (85): Platzieren fällt nur mittelmässig aus. Bei mittlerem Tempo und leicht flacher Flugkurve ist der Schlag nicht besonders gefährlich. Die Kontrolle ist auch eher etwas schwierig.

Eignung für Block- und Konterspiel (87)
Die Tatsache, dass der Blockspin von mir besser bewertet wird, spricht nicht gerade für den NI-Block.
NI-Block und Flip (86): Eine gewisse Gefahr besteht durch den Störeffekt im Sinne von abtauchenden Bällen. Das Tempo ist hoch und die Flugkurve doch recht flach. Die Kontrolle leidet darunter und raffinierte Platzierungen sind kaum möglich.
Blockspin und Topspin über Tisch (88): Der Schlag produziert Rotation. Dadurch steigt die Flugkurve etwas und die Kontrolle ist insgesamt besser. Die Gefährlichkeit gegenüber dem NI-Block nimmt etwas ab.

Eignung für Angriff (88)
Treibschlag und Schuss(89): Platzierungen funzen bei relativ flacher Flugkurve und flottem Tempo gut. Die Bälle haben eine gute Länge und tauchen etwas ab. Im Grossen und Ganzen ist das ein solider Schlag mit einer mittleren Gefährlichkeit.
Topspin (86): Der TS bringt ähnliche Ergebnisse wie der Treibschlag. Dabei ist das Tempo leicht tiefer. Die Kontrolle wegen der etwas fehlenden Griffigkeit für die Halbdistanz leicht kleiner. Der Schlag ist auch etwas ungefährlich.

Eignung für die Abwehr (88)
Schnittarme Abwehr und Liften (86): Platzierungen sind wegen der flachen Flugkurve eher lang. Das Tempo ist nicht hoch und der Schlag liefert null Rotation. Wegen der flachen Flugkurve ist die Kontrolle begrenzt und Gefahr geht kaum von diesem Ball aus. Wenn der Abwehrball mit Risiko und Druck im höchsten Punkte der Flugkurve gespielt wird, können das schon mal deftige Abwehrgranaten rausschauen. Die Sicherheit ist natürlich nicht sehr hoch.
Schnittabwehr (90): Der beste Schlag dieser LN macht eine gute Schnittumkehr und ist so schon gefährlich. Das Tempo ist eher tief und die Flugkurve geht gegen flach. Die SU ist zwar nicht die höchste und doch spielt sich der Belag in der langen Abwehr sehr solide.

Fazit
Die Stärke des Belags ist die Schnittabwehr gefolgt vom Angriff. Beim tischnahen Spiel geht NI-Block gut, ist gefährlich aber auch schwieriger zu kontrollieren. Störspiel finde ich nicht die Stärke des Belags.


... zum grossen LN-Vergleich im Sammelthread!

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 Betreff des Beitrags: Re: Sword Scylla
BeitragVerfasst: Dienstag 22. November 2011, 19:28 
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Habe ein rotes ox-Exemplar erwischt, dass beim Rüberziehen des Balles leicht quietscht. Weist auf geringere Griffigkeit der Noppenspitzen hin. Ist das normal bei dem Teil? Ist das dann schon ein Fall für den OSR?

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