Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

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Egon Balder
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Egon Balder »

von achim » Samstag 13. Juni 2026, 15:29
Wissenswertes:
Wie arbeitet ein Einzelunternehmer in der Praxis?
Eine Frage, die mir manchmal gestellt wird:
Wie schaffst du das alles gleichzeitig?
Die Antwort ist einfach: Ich lege meine Arbeit selten ab.
Kundenberatung findet neben der Fertigung statt — mit Kopfhörer und Freisprechanlage. Während die Hände arbeiten, läuft das Gespräch.
E-Mails werden zwischen Arbeitsschritten beantwortet, Leerpausen produktiv gefüllt, Vorbereitungsarbeiten auch am Wochenende erledigt.
Das ist kein Chaos — das ist nach 26 Jahren eingespielter Alltag. Ein Unternehmer, der gleichzeitig produziert, berät, forscht und verwaltet,
arbeitet nicht linear von Aufgabe zu Aufgabe. Er arbeitet parallel — weil die Arbeit nie wirklich aufhört und weil er es nicht anders kennt.
Auch die wissenschaftlichen Beiträge und Forschungstexte sind nicht spontan entstanden — sie liegen als vorbereitete Arbeitspapiere vor,
die ich einscanne und der KI übergebe. Die KI übernimmt lediglich den sprachlichen Übergang zur Veröffentlichung. Der Inhalt kommt
aus 26 Jahren Entwicklung, aus über 2.500 Prototypen, aus Mineralogie, Kristallographie und Holzphysik.
Das lässt sich nicht konfigurieren — das wird gelebt.
Wer das von außen betrachtet, sieht Unordnung. --> Es ist ja meine Unordnung und es wird unübersichtlich für mich, wenn
jemand bei mir aufräumen will.
Wer es lebt, sieht sein System und kann es jederzeit anpassen und umgehend überprüfen.
Vielen Dank für diese philosophische Abhandlung zum Thema Einzelunternehmertum. Es ist faszinierend zu lesen, wie bei der Entstehung von Re-Impact-Hölzern die Mineralogie und die KI Hand in Hand gehen, während parallel schon die nächsten Kundenanfragen am Ohr hängen. Ein wahres Multitasking-Szenario.
Dein gelebtes System scheint ja hervorragend zu funktionieren – vor allem, wenn es darum geht, die eigene Marke hier im Forum so prominent und kreativ in Szene zu setzen. Wer braucht schon klassische Werbebanner, wenn man die eigene Erfolgsgeschichte so wortgewaltig als Forenbeitrag verpacken kann? Wir sind gespannt, ob die KI auch für die nächsten Re-Impact-Innovationen wieder die sprachlichen Übergänge liefert.
:tt:
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Neros »

Hat jemand den Hammond Z2 in 2,0 schon mal auf dem Turbo82 gespielt? Was ist deine Einschätzung Achim?
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Neros hat geschrieben: Samstag 13. Juni 2026, 19:42 Hat jemand den Hammond Z2 in 2,0 schon mal auf dem Turbo82 gespielt? Was ist deine Einschätzung Achim?
De Tischtennisbelag ist zu schwer, 1,8 mm ist angenehmer
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Neros »

Ich habe eine Grundsatzfrage an die Forumsuser ( mit Ausnahme derer die unter Realitätsabstand leiden) : Es ist mittlerweile mühsam zu überlegen welche Beläge auf welches Re-Impact Holz passt.
Ich möchte Euch dazu einladen.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Neros hat geschrieben: Sonntag 14. Juni 2026, 09:55 Ich habe eine Grundsatzfrage an die Forumsuser ( mit Ausnahme derer die unter Realitätsabstand leiden) : Es ist mittlerweile mühsam zu überlegen welche Beläge auf welches Re-Impact Holz passt.
Ich möchte Euch dazu einladen.
Die Frage ist berechtigt — aber die Antwort war eigentlich schon lange zugänglich.

Auf unserer Website steht der Begriff "Biegeelastizität" mit genauer Erklärung für jedes offizielle Onlinemodell. Wer das liest, hat die Grundlage für jede Belagsentscheidung.

Dass die anderen User das nicht beantworten konnten, liegt nicht daran, dass es kompliziert ist — sondern daran, dass die vorhandenen Informationen schlicht
nicht zur Kenntnis genommen werden. Das ist ein allgemeines Phänomen im Forum.

Die Grundregel ist simpel:

- Katapultarmes Holz → katapultreiche Beläge
- Katapultreiches Holz → katapultärmere Beläge
- Mediumholz → medium-weich bis medium-hart

Wer auf einem Mediumholz etwas Härteres spielen möchte, sollte die Belagsstärke auf 1,7–1,8 mm reduzieren — vor allem bei Spielern, deren Balltechnik noch in der Entwicklung ist.

Harte Hölzer werden in der Regel mit weichen Spielgummis gespielt — es sei denn, der Spieler ist ein ausgeprägter Blockkonterspieler, der gezielt mit harten Belägen arbeitet.

Der Blockkonter benötigt keine Katapultwirkung, sondern Kontrolle und direkte Rückmeldung — das ist eine der wenigen sinnvollen Ausnahmen.

Grundsätzlich gilt aber:

Ein hartes Holz setzt eine entsprechende Spieltechnik voraus. Wer diese nicht mitbringt, wird weder vom Holz noch vom Belag profitieren.

Ein entscheidender Vorteil bei Re-Impact Hölzern:

Der Spieler wird explizit auf die Biegeelastizität aufmerksam gemacht. Bei den meisten konventionellen Hölzern anderer Hersteller fehlt diese Angabe vollständig

— der Käufer tappt im Dunkeln und muss raten, welcher Belag passen könnte.


Bei Rendler-Hölzern ist diese Information transparent ausgewiesen und gibt dem Spieler eine verlässliche Grundlage für seine Entscheidung.

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der Re-Impact grundlegend von konventionellen Konstruktionen unterscheidet:

Symmetrisch aufgebaute Rendler-Hölzer ermöglichen bis zu vier verschiedene Technikanwendungen — je nachdem, wie der Spieler das Holz einsetzt, welche Spielgummis er
kombiniert oder welche Spielauslage er spielt. Die Belagswahl hängt damit nicht nur von der Holzhärte ab, sondern auch davon, welche dieser Technikanwendungen der Spieler
überhaupt nutzen will oder kann.

Die Kombinationsmöglichkeiten sind erheblich umfangreicher als bei jedem konventionellen Holz.

Das ist der Grund, warum eine pauschale Antwort auf die ursprüngliche Frage gar nicht möglich ist — und warum Lesen hier tatsächlich bildet.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Neros »

achim hat geschrieben: Sonntag 14. Juni 2026, 10:43
Neros hat geschrieben: Sonntag 14. Juni 2026, 09:55 Ich habe eine Grundsatzfrage an die Forumsuser ( mit Ausnahme derer die unter Realitätsabstand leiden) : Es ist mittlerweile mühsam zu überlegen welche Beläge auf welches Re-Impact Holz passt.
Ich möchte Euch dazu einladen.
Die Frage ist berechtigt — aber die Antwort war eigentlich schon lange zugänglich.

Auf unserer Website steht der Begriff "Biegeelastizität" mit genauer Erklärung für jedes offizielle Onlinemodell. Wer das liest, hat die Grundlage für jede Belagsentscheidung.

Dass die anderen User das nicht beantworten konnten, liegt nicht daran, dass es kompliziert ist — sondern daran, dass die vorhandenen Informationen schlicht
nicht zur Kenntnis genommen werden. Das ist ein allgemeines Phänomen im Forum.

Die Grundregel ist simpel:

- Katapultarmes Holz → katapultreiche Beläge
- Katapultreiches Holz → katapultärmere Beläge
- Mediumholz → medium-weich bis medium-hart

Wer auf einem Mediumholz etwas Härteres spielen möchte, sollte die Belagsstärke auf 1,7–1,8 mm reduzieren — vor allem bei Spielern, deren Balltechnik noch in der Entwicklung ist.

Harte Hölzer werden in der Regel mit weichen Spielgummis gespielt — es sei denn, der Spieler ist ein ausgeprägter Blockkonterspieler, der gezielt mit harten Belägen arbeitet.

Der Blockkonter benötigt keine Katapultwirkung, sondern Kontrolle und direkte Rückmeldung — das ist eine der wenigen sinnvollen Ausnahmen.

Grundsätzlich gilt aber:

Ein hartes Holz setzt eine entsprechende Spieltechnik voraus. Wer diese nicht mitbringt, wird weder vom Holz noch vom Belag profitieren.

Ein entscheidender Vorteil bei Re-Impact Hölzern:

Der Spieler wird explizit auf die Biegeelastizität aufmerksam gemacht. Bei den meisten konventionellen Hölzern anderer Hersteller fehlt diese Angabe vollständig

— der Käufer tappt im Dunkeln und muss raten, welcher Belag passen könnte.


Bei Rendler-Hölzern ist diese Information transparent ausgewiesen und gibt dem Spieler eine verlässliche Grundlage für seine Entscheidung.

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der Re-Impact grundlegend von konventionellen Konstruktionen unterscheidet:

Symmetrisch aufgebaute Rendler-Hölzer ermöglichen bis zu vier verschiedene Technikanwendungen — je nachdem, wie der Spieler das Holz einsetzt, welche Spielgummis er
kombiniert oder welche Spielauslage er spielt. Die Belagswahl hängt damit nicht nur von der Holzhärte ab, sondern auch davon, welche dieser Technikanwendungen der Spieler
überhaupt nutzen will oder kann.

Die Kombinationsmöglichkeiten sind erheblich umfangreicher als bei jedem konventionellen Holz.

Das ist der Grund, warum eine pauschale Antwort auf die ursprüngliche Frage gar nicht möglich ist — und warum Lesen hier tatsächlich bildet.
Vielen Dank lieber Achim - habe hierzu eine ergänzende Frage:

Du schreibst:

Katapultarmes Holz → katapultreiche Beläge
Katapultreiches Holz → katapultärmere Beläge

Das bedeutet es für mich als Spieler egal welches Holz ich nehme solange ich dann die Beläge anpassen- ist hier nicht sinnvoll im Rahmen von Wirtschaftlichkeit mich für den Belag zu entscheiden, der dauerhaft günstiger ist um dann das Holz darauf anzupassen - da ich tendenziell ke nach Trauningsaufwand mindestens 1 Mal pro Jahr den Belag wechseln- ich das Holz jedoch mehrere Jahre bei guter Pflege spielen kann.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Die Frage ist gut gestellt — und die Antwort war eigentlich schon lange zugänglich. Auf meiner Website steht der Begriff Biegeelastizität mit genauer Erklärung für jedes Modell. Wer das liest, hat die Grundlage für jede Belagsentscheidung.
Die Grundregel: Das Gegenteil passt immer.

Katapultarmes Holz → katapultreiche Beläge
Katapultreiches Holz → katapultärmere Beläge
Mediumholz → medium-weich bis medium-hart
Harte Hölzer mit weichen Belägen — außer bei BlockkonterSpielern, die gezielt mit harten Belägen arbeiten.

Der eigentliche Katapultgeber ist der 12 mm Balsa-Kern: Die gespeicherte Luft komprimiert sich beim Aufprall, speichert die Energie — und gibt sie kontrolliert zurück. Aktives Federverhalten, keine Tapetenwirkung. Maximumbeläge dämpfen diesen Kern aus und machen das Holz träge — deshalb gilt: Je dicker das Holz, desto dünner der Belag.

Nicht alle Re-Impact Hölzer sind gleich, hier ein paar Beispiele:

T 4: leicht, aktive Spielweise erforderlich, aber je leichter es wird, desto weniger spielt es vario-offensiv, sondern immer allrounder

MA 1 / Spin Play / Barath 224/422 Dream:[/b], mehr Masse, mehr Schlagkraft, trotzdem auch allround, offensiv am Tisch und aus der HD, aus der langen RR-Abwehr beidseitig spielbar,

MA 1: - Erste Spielebene beidseitig Spin-Spiel, 2. Spielebene durch Umkehrfunktion beidseitig Block-Konter-Spiel

Spin Play: dto. , dünner als MA 1

Barath 224/422: dto. bessere Kontrolleigenschaften durch Botanik-Einbauten innerhalb des Balsakerns

Dream: gedämpfter, Allround Plus, völlig spinunanfällig auf beiden Schlagflächen

Turbo 82: langsamste Rückhand aller Kombihölzer bei offensivem Vorhandtempo — ideal für lange Noppen auf der Rückhand

Rapier 44: bestes Allround-, Abwehr- und Passivholz, völlig Spin-unanfällig auf beiden Schlagflächen, beste Ballkontrolle,

- aber Kombiholz mit Umkehrfunktion X, Vorhand Spin und Rückhand Block-Konter-Spiel, egal, wie ich drehe, nur in der 2. Spielebene
wird das Spielverhalten insgesamt direkter werden,
- aktiv am Tisch und ansonsten klassisch spielbar

Rapier 44 mit Zusatzoption E 4: ist das Kaskadenholz der Re-Impact-Technologie, bestmögliche Kontrolle bei hohen Schnitt- und Block-Konterwerten

Erwarten / Le Géant: ohne Katapult, mit Diagonalgeometrie — durch Drehen wechselt die Spielcharakteristik beider Seiten

Hyperion: dünnster Kern mit X-Geometrie, Drehlogik auf engstem Raum

Fear / Taipan: ohne Diagonale, linearer — Drehen verändert die Ergonomie, aber keine Umkehrfunktion


Das Holz ist das Entscheidende — nicht der Belag.

Der Belag ist ersetzbar.

Bei Re-Impact Hölzern ist das anders als bei konventionellen Konstruktionen:

Das Holz ist bereits lebendig — es wird nicht erst durch den Belag lebendig gemacht. Der Belag ergänzt nur, was das Holz bereits mitbringt.

Das ist gleichzeitig der einzige Nachteil:

Die Wahl des richtigen Re-Impact Holzes ist schwieriger — weil die Hölzer so viel mitbringen, dass man genau wissen muss, was man will.

Ich habe für jeden Spielertyp das passende Holz.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Fazit und Schlusstext:

Die Spieleigenschaften eines Re-Impact Holzes antworten vollständiger als bei konventionellen Konstruktionen — und fallen je nach Belagskombination anders aus.

Das ist kein Nachteil, sondern Reichtum. Man muss nur hinschauen — und keine Maximumstärken spielen.

Bei besonders dicken Exemplaren reicht oft die angebotene Mindestgröße. Das wird das Spiel bereichern, sicherer und leichter im Gewicht machen

— ohne an Spielqualität und Gefährlichkeit zu verlieren.

Ein ergonomischer Schläger mit angepassten Schlagflächen schont Arm und Schulter
— und wer langfristig schmerzfrei spielen möchte, wird das zu schätzen wissen..


Noch wichtiger:

Bei der Re-Impact-Technologie erzeugen wir unser eigenes Feedback.

Was wir gefühlsmäßig hineingeben, bekommen wir zurück.


Es ist alles von uns — das Holz verstärkt nur, was der Spieler selbst erzeugt.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von ardane »

achim hat geschrieben: Sonntag 14. Juni 2026, 21:42 Ich habe für jeden Spielertyp das passende Holz.
Endlich sagt es mal einer! Da du für jeden Spielertyp das passende Holz hast, bin ich beruhigt. Mein Spielsystem basiert zu 80% auf dem sogenannten 'Kanten-Ablenker' – ein absoluter Publikumsmagnet, der beim Gegner für maximale Begeisterung sorgt (besonders in der Verlängerung des Entscheidungssatzes). Einzig die Spieler an den Nachbartischen beschweren sich ständig über akuten Tiefflieger-Alarm.

Welches Holz aus deiner Edelschmiede verfügt über die eingebaute 'Anti-Querschläger-Garantie' und verwandelt meine unkontrollierten Projektile in kontrollierte Gewinnschläge? Bitte um deine - selbstverständlich erneut absolut werbefreie - Expertise!
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

ardane hat geschrieben: Montag 15. Juni 2026, 11:35
achim hat geschrieben: Sonntag 14. Juni 2026, 21:42 Ich habe für jeden Spielertyp das passende Holz.
Endlich sagt es mal einer! Da du für jeden Spielertyp das passende Holz hast, bin ich beruhigt. Mein Spielsystem basiert zu 80% auf dem sogenannten 'Kanten-Ablenker' – ein absoluter Publikumsmagnet, der beim Gegner für maximale Begeisterung sorgt (besonders in der Verlängerung des Entscheidungssatzes). Einzig die Spieler an den Nachbartischen beschweren sich ständig über akuten Tiefflieger-Alarm.

Welches Holz aus deiner Edelschmiede verfügt über die eingebaute 'Anti-Querschläger-Garantie' und verwandelt meine unkontrollierten Projektile in kontrollierte Gewinnschläge? Bitte um deine - selbstverständlich erneut absolut werbefreie - Expertise!

Der Text zeigt einen ironisch-spöttischen Ton — auf Lacher im Forum ausgelegt, ohne echtes Interesse an einer Antwort.

"Kanten-Ablenker als Spielsystem" ist kein Stil, sondern ein Eingeständnis von Technikschwäche, verpackt als Witz.


Kantenbälle bedeuten immer unsauberes Technikspiel. Es ist der eigene Scheiß, der zurückkommt — beim Produzenten wie beim Gegner.

Allerdings:

Re-Impact Hölzer sind sehr fehlerverzeihend — sie reagieren anders als konventionelle Konstruktionen. Wer auf einem Re-Impact Holz noch Kantenbälle produziert,
sollte sich ernsthaft fragen, was er mit seiner Technik anstellt.

Das Holz gibt ihm dabei mehr Chancen als jedes andere — aber aus einem Technikproblem macht auch das beste Holz kein Spielsystem.

Unfaires Spiel lässt sich mit jedem Holz betreiben

]— das ist keine Frage des Materials, sondern der Haltung.

Es lässt sich auch trainieren. Die Entscheidung, fair oder unfair zu spielen, trifft der Spieler selbst.

Kein Holz und kein Trainer kann das ändern, Charakterlos zu sein.

Wer grundsätzlich nur auf unfairen Punktgewinn aus ist, "wird am Tisch einsam werden,"

— weil irgendwann keiner mehr mit ihm spielen will.

Tischtennis lebt vom fairen Wettbewerb. Dafür stehen meine Hölzer — und dafür steht die Re-Impact-Technologie
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von ardane »

achim hat geschrieben: Montag 15. Juni 2026, 11:49 Unfaires Spiel lässt sich mit jedem Holz betreiben
Aber, aber....das wirkt doch sehr ernüchternd!
Meinst du also wirklich, dass ich mich mit einem billigen Holz von der Stange abfinden kann, und deshalb kein selbstfühlendes, sprechendes und feedbackfrohes High-Tech-Instrument aus Lemförde benötige?
Neros
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Neros »

Hallo Achim,

du betonst bei deinen Hölzern oft die Bedeutung der Ballrückmeldung und der individuellen Anpassung an das Spielsystem.

Mich würde interessieren:

Wenn ein Langnoppenspieler sein Spiel vom reinen Stören hin zu einem aktiveren System mit Gegenläufer über die Vorhand entwickeln möchte, welche Holzeigenschaften sind dafür entscheidend?

Würdest du eher zu einem schnelleren Holz greifen, um mehr Druck zu erzeugen, oder zu einem kontrollierteren Holz, damit der Gegenläufer auch unter Wettkampfdruck sicher bleibt?

Anders gefragt: Welches Merkmal eines Re-Impact-Holzes trägt deiner Erfahrung nach am meisten zur Entwicklung einer starken Vorhand bei?
Egon Balder
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Egon Balder »

von Neros » 16. Jun 2026, 15:09
Hallo Achim,
du betonst bei deinen Hölzern oft die Bedeutung der Ballrückmeldung und der individuellen Anpassung an das Spielsystem.
Mich würde interessieren: Wenn ein Langnoppenspieler sein Spiel vom reinen Stören hin zu einem aktiveren System mit Gegenläufer über die Vorhand entwickeln möchte, welche Holzeigenschaften sind dafür entscheidend?
Würdest du eher zu einem schnelleren Holz greifen, um mehr Druck zu erzeugen, oder zu einem kontrollierteren Holz, damit der Gegenläufer auch unter Wettkampfdruck sicher bleibt?
Anders gefragt: Welches Merkmal eines Re-Impact-Holzes trägt deiner Erfahrung nach am meisten zur Entwicklung einer starken Vorhand bei?
Mit deinen ständigen, hochwissenschaftlichen Fragen an Papa Achim Rendler wirst du es im Tischtennis nicht weit bringen. Du bist der klassische Noppenkröten-Theoretiker. Du hoffst auf ein Wunderholz, damit du deine fehlende Beinarbeit und die nicht vorhandene Vorhand-Technik kaschieren kannst. Material spielt keine Tore! Ein Re-Impact-Holz macht aus einer passiven Gummiwand keinen Angriffsspieler. Du träumst vom perfekten Flatterball und maximaler Schnittumkehr, merkst aber nicht, dass du das Spiel komplett zerdenkst. Wenn du den Ball auf der Vorhand nicht richtig triffst, nützt dir der beste Gegenläufer nichts. Wer nur am Tisch steht, die Noppe hinhält und auf die Fehler der anderen hofft, wird mit so viel Theorie in der Halle nur zum Opfer für jeden Kreisklassen-Klatscher. Hör auf mit der Materialschlacht und dem ewigen Testwahn. Leg die Noppenkrücke beiseite, nimm Schweißbänder mit und trainier gefälligst deine Vorhand!

:peace:
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Neros hat geschrieben: Dienstag 16. Juni 2026, 15:09 Hallo Achim,

du betonst bei deinen Hölzern oft die Bedeutung der Ballrückmeldung und der individuellen Anpassung an das Spielsystem.

Mich würde interessieren:

Wenn ein Langnoppenspieler sein Spiel vom reinen Stören hin zu einem aktiveren System mit Gegenläufer über die Vorhand entwickeln möchte, welche Holzeigenschaften sind dafür entscheidend?

Würdest du eher zu einem schnelleren Holz greifen, um mehr Druck zu erzeugen, oder zu einem kontrollierteren Holz, damit der Gegenläufer auch unter Wettkampfdruck sicher bleibt?

Anders gefragt: Welches Merkmal eines Re-Impact-Holzes trägt deiner Erfahrung nach am meisten zur Entwicklung einer starken Vorhand bei?
Hallo Neros,
eine gute und durchdachte Frage.

Für einen Langnoppenspieler, der sein Spiel vom reinen Stören hin zu einem aktiveren System mit Gegenläufer über die Vorhand entwickeln möchte, empfehle ich das Rapier 44.

Der Grund ist einfach:

Das Rapier 44 bietet die gesamte Bandbreite in einem Holz — vom passiven Störspiel bis zum aktiven Gegenläufer, vom kontrollierten Schiedsrichterball bis zum druckvollen Vorhandangriff.

Der Spieler muss das Holz nicht wechseln, wenn er sich entwickelt — das Holz wächst mit ihm.

Die entscheidende Eigenschaft für die Vorhandentwicklung ist die vollständige Spinunanfälligkeit auf beiden Schlagflächen bei gleichzeitig hoher Ballkontrolle.

Das gibt dem Spieler die Sicherheit, auch unter Wettkampfdruck aktiv zu werden, ohne das Risiko zu erhöhen. Der Gegenläufer bleibt kontrollierbar,
auch wenn der Gegner mit starkem Spin antwortet.

Hinzu kommt die Umkehrfunktion durch die X-Geometrie:

Vorhand Spin, Rückhand Block-Konter — und durch Drehen wird das Spielverhalten in der zweiten Spielebene insgesamt direkter, aber es ändert sich nicht, weiter Vorhand Spin und Rückhand Block-Konter.

Das eröffnet dem Spieler neue taktische Möglichkeiten, ohne das Grundsystem aufzugeben.

Kurz gesagt:

Wer sich entwickeln will, braucht ein Holz, das ihn nicht einschränkt. Das Rapier 44 tut das nicht — es öffnet Türen.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von bombtalent »

Ich habe 7 Plattitüden gezählt, wer mehr?

Der Spieler muss das Holz nicht wechseln, das Holz wechselt einfach den Spieler, wenn er sich weiterentwickelt.
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